Google’s Chrome ohne Google mit nicht wenige...
Autor: Roger In: Windows
Zwar nicht in Chrome, aber dennoch nicht weniger glanzvoll. Die Rede ist nicht direkt von Googles Browser Chrome, sondern vielmehr von einer Version Basierend auf dem Google-Browser.
Nachdem das Bundesamt vor der Nutzung von Chrome gewarnt hatte, wir berichteten, flog der Browser auch direkt wieder von meinem Pc runter. Seit dem 18. September 2008 gibt es einen Browser basierend auf dem OpenSource-Browser Chrome. Der neue Browser aus dem Hause SRWare hört auf den Namen “iron“.
Iron bietet alle Funktionen von Chrome ohne beispielsweise den lästigen “GoogleUpdate“-Service. Seit Heute nutze ich Iron mehr oder weniger als Standard. Zwar treten beim alltäglichen Gebrauch noch kleinere Fehler auf und meine gewohnten Plugins aus dem Firefox vermisste ich auch noch, aber die Geschwindigkeit ist mehr als beeindruckend.
Laut Hersteller-Angaben ist die Technik derzeit auch aktueller als bei Google’s Chrome. So kommt Iron mit der Javascript Engine 0.4.4.1 im Gegensatz zu Chome’s 0.3.3.9.
Was mich jedoch bisher immer am Meisten am Chrome-Browser beeindruckt hat, ist die Technik Idee, das jeder Tab in einem eigenen Prozess gestartet wird. Diese Idee ist zwar nicht ganz neu, aber sehr Praktisch, wenn sich mal wieder eine Seite verabschiedet und sich dann nicht mehr der ganze Browser aufhängt.
Hier könnt Ihr den Iron-Browser herunterladen und ausgiebig testen.
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Habe iron selbst jahrelang verwendet und würde nun eher davon abraten.
Zum einen vermisse ich den lästigen GoogleUpdater. Wer nicht ständig neue Komplettversionen des Browsers manuell aus dem Netz ziehen und sie drüberisntallieren will, wird für das automatische Update dankbar sein.
Dass jeder Tab einen eigenen Prozess bekommt ist mittlerweile auch im Chrome standard und der ultimative Vorteil von Iron - er übermittelt keine Daten an Google - ist auch dahin, da Google eingesehen hat, dass die Verbreitung des Browsers deutlich schneller voran geht, wenn man die Spionagefunktionen ausschaltet.
Einziger echter Wermutstropfen: Auf er Startseite vom Chrome werden nur 8 Kacheln für die meistbesuchten Seiten angezeigt (das ist scheinbar nicht veränderbar, Stand Januar 2013), im Iron sind es 12 Kacheln.